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Verdiente Heimniederlage Drucken
Geschrieben von: Gerhard Welter   
Montag, den 04. September 2017 um 16:09 Uhr

Der VfL Lauterbach verlor das Heimspiel in der Fußball-Kreisoberliga Mitte gegen den TSV Pilgerzell mit 1:4 (0:3), weil man in erster Linie nicht annähernd an die Leistungen der vergangenen Partie anknüpfen konnte. Damit musste man den Konkurrenten im Klassement vorbeiziehen lassen und bleibt nach sieben Spielen erst einmal bei den erzielten sechs Punkten stehen.

Die Gäste waren von Beginn an hellwach, voll bei der Sache und legten auch in den Zweikämpfen die nötige Aggressivität an den Tag. Dazu kam die anfängliche Schlafmützigkeit in der VfL-Abwehr, die nach einem Einwurf der Gäste schon sehr frühzeitig bestraft wurde (16.). Und auch beim zweiten Tor waren die Mannen um Spielertrainer Denis Erovic alles andere als bei der Sache. Unkonzentrierte Spielweise, ein Fehler im Aufbauspiel nach vorne und schon war der Ball beim Gegner, der daraus in derv 26. Minute gleich das Maximale produzierte. Der Schock muss tief gesessen haben, denn 5 Minuten später schlug noch ein drittes Mal im VfL-Gehäuse ein. Noch einmal alle Kräfte mobilisieren, das war die klare Kampfansage. Da hatten aber die Gäste einiges dagegen. Diese ließen sich von ihrer Spielweise überhaupt nicht abbringen und starteten vor allem über die Außen sehr schnelle Angriffe, auch wenn der erfolgreiche Abschluss fehlte, während sich die Gastgeber mit ihrem vielen Klein-Klein-Spiel keinen Gefallen taten. Schnelle Angriffe waren Fehlanzeige und auch beim Umschaltspiel dauerte alles viel zu lange. Trotzdem fiel mehr oder weniger aus dem Nichts das 1:3: Nachdem man den Strafraum mehrfach umkurvt hatte, kam der Ball auf der rechten Seite zu Mirza Mujezinovic, der einfach einmal draufhielt und damit Erfolg hatte, weil der Ball immer länger wurde und von Torwart Sebastian Kramer nicht mehr gehalten werden konnte. Kurz darauf flog der Torschütze wegen wiederhlotem Foulspiel mit gelb-rot vom Platz. Nur zwei Minuten später (72.) stand Krämer allerdings besser und hielt einen kräftig geschossenen Freistoß von Erovic. Trotz Unterzahl ergaben sich noch einige Halbchancen, aber die Gäste hatten das Glück auf ihrer Seite. Die Gäste beschränkten sich dann überwiegend die Abwehr zu verstärken. Sie waren insgesamt gesehen nicht unbedingt spritziger, wirkten als Team aber homogener und abgeklärter in Spielanlage und Spielweise. Nachdem der Schiedsrichter noch drei Minuten Zugabe angekündigt hatte und der VfL einen Eckball bekam, rannte Torhüter Marcel Roßdeutscher mit nach vorne, um vielleicht doch noch das Resultat zu verbessern. Fast hatte er den Ball sogar auf den Kopf bekommen. Die Gäste-Abwehr schaltete jedoch sehr schnell, setzte ihre Stürmer in Bewegung - und so konnte René Petter auf der rechten Seite abziehen und den Ball in das leere VfL-Tor befördern (90./+1).

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. September 2017 um 15:13 Uhr