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1. MannschaftNach dem Weltkrieg 1914-18 lag der gesamte Sportbetrieb darnieder. Im April des Jahres 1919 fassten einige sportbegeisterte Lauterbacher den Entschluss, wieder einen Fußballverein zu gründen, hauptsächlich Adam Duchardt setzte sich für die Gründung ein.

Nach den vorhandenen Unterlagen waren die ersten Mitglieder und Gründer folgende Sportfreunde: Adam Duchardt, Karl Roth, Fritz Roth, Gg. Krömmelbein, Georg Specht, Karl Wurstius, Fritz Möller und Friedrich Metzendorf. Die Gründung des Fußballvereins Lauterbach erfolgte im April 1919, als erster Vorsitzender wurde Karl Sandmann gewählt.
Im Jahre 1924 wurde der Fußballverein in Verein für Leibesübungen umbenannt.

Im Sommer des Jahres 1938 kam es dann zu dem Zwangszusammenschluss der Lauterbacher Turn- und Sportvereine. Dieser Sportgemeinschaft war allerdings kein langes Leben beschieden, denn durch den Beginn des zweiten Weltkrieges hörte bald jeglicher Sportbetrieb auf.

Im Jahre 1945, nachdem der Krieg zu Ende war, begann sich nur langsam das sportliche Leben in unserer Stadt zu regen. Bei dieser Neugründung wurde der gesamte Lauterbacher Turn- und Sportbetrieb zusammengefasst, denn die Militärregierung ließ in kleineren Orten jeweils nur einen Turn- und Sportverein zu. Der neue Verein wurde "Sportgemeinschaft 1945 Lauterbach" genannt. Ende des Jahres 1947 kam es dann wieder zur Spaltung im Lauterbacher Sport. Die Sportgemeinschaft 1945 Lauterbach nahm nach Wiedergründung des TVL und des FV Blitzenrod Ende 1947 wieder den alten Namen, "Verein für Leibesübungen" an. Der Fußballsport wurde aktiviert.

Gründung der Tischtennisabteilung

Der Tischtennissport fand in Deutschland mit den vierziger Jahren erst verhältnismäßig spät seine Anhänger. In Lauterbach bildeten sich schon vor 1946 die ersten Interessengruppen. Nach monatelangen Verhandlungen mit dem Vorstand des damaligen Turn - und Sportvereins Lauterbach kam es im April 1946 zur Gründung einer Tischtennisabteilung, zu der Heinz Schumann und Leonhard Kircher die entscheidenden Vorarbeiten leisteten. Schon wenig später schloss sich die Abteilung dem VfL Lauterbach an.

Im Spielgeschehen erlangte dann das Jahr 1954 größere Bedeutung, als die erste Mannschaft mit Gerlach, Gerbig, Stöhr, Schäfer, Jödecke und O. Falk die Meisterschaft erkämpfte und der Aufstieg in die Landesliga offen stand. Im Jahr 1966 erreichte die Abteilung mit über 100 Spielern die bis dahin höchste Mitgliederzahl. In diese Zeit fiel auch die Bildung der ersten Damenmannschaft mit Karola Haenisch, Agnes Eifert, Ingrid Eifert, Monika Tigges und Ingeborg Deuchert, die auf Anhieb im Bezirk beachtliche Erfolge verzeichnete.

1958 erlitt die Abteilung fast ihren Niedergang, nachdem man aus der Gruppenliga abgestiegen war und die Abteilung, bedingt durch den Ausfall weiterer Spieler auseinander zu brechen drohte. Bis dahin hatten neben Heinz Schumann, Leonhard Kircher noch Willi Schiffer und Willi Falk die Geschicke der Abteilung bestimmt. Erst unter Führung von Roland Koch erhöhte sich wieder die Zahl der Aktiven. Durch ihn wurde auch seinerzeit der Grundstock für die so wichtige Jugendarbeit gelegt.  Schon ein Jahr später musste Roland Koch aus beruflichen Gründen aufgeben. Die Krise in der sich die Abteilung seit dem Abstieg bewegte, war zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht überwunden, als Gerhard Schneider 1959 als Obmann eintrat. Erst vier Jahre später hatte man den Stand der fünfziger Jahre erreicht. Die auf über 60 Spieler angewachsene Abteilung ermöglichte in der Runde 1963/1964 neben der ersten Mannschaft nach langer Pause wieder eine Reserve- und eine Jugendmannschaft. Damals spielten in der ersten Mannschaft Gerhard Gorsler, Heinz Dombai, Georg Stöhr, Heinrich Dahmer, Gerhard Schneider, Leonhard Kircher, Ersatz Roland Koch, Willi Falk und Jürgen Pyroth; in der zweiten Mannschaft Willi Falk, Karlheinz Deppert, Alfred Gosa und Jürgen Pyroth, Ersatz Walter Kremer, Martin Lind, Gerhard Gerlach, Herbert Kreller und Gerhard Krapp; in der Jugendmannschaft Bernd Prager, Joachim Meyer, Udo Lorenz und Wolfgang Falk, Ersatz Herbert Brauner und Helmut Staubach.

Zum großen Durchbruch kam es im Jahr 1979 mit der Meisterschaft und dem erneuten Aufstieg in die Gruppenliga, den Hilmar Baier, Willi Bartosch, Uwe Schmitt, Wilfried Götz, Roland Gromes, Dr. Asim Mesinovic, Stefan Falk und Carsten Kühl verwirklichten. Zweifellos die größte Karriere stand der Mannschaft in diesem Jahr bevor, nachdem sie so glänzend begonnen hatte, dass der Aufstieg in die Landesliga in greifbare Nähe gerückt war. Euphorie herrschte bereits beim VfL als man den bis dahin führenden SV Gläserzell im entscheidenden Heimspiel vor einer großen Zuschauerkulisse mit 9:6 bezwungen hatte. Aber die 6:9 Niederlage bei FT Fulda zwei Wochen vor Spielende kostete die Meisterschaft. Trotzdem, die Vizemeisterschaft, die damit erreicht wurde, war  ein schönes Geschenk an den Verein im 60. Jubiläumsjahr. Es ist einer der größten Erfolge, die in der Vereinsgeschichte zu verzeichnen waren.
Im Spielgeschehen der Damenmannschaft ist bemerkenswert, dass von ihr, trotz vieler Schwierigkeiten durch wiederholte Abgänge, die Zugehörigkeit zur Landesliga kontinuierlich gehalten wurde. Die elf jährige Landesliga-Spielzeit seit 1968 ist ein seltener Rekord in der Geschichte unserer Tischtennis-Abteilung. Ein besonderer Höhepunkt war das Jahr 1971, in dem der VfL punktgleich mit dem Meister TSV Butzbach den 2. Platz belegte. Ein Jahr später bot sich für die VfL-Damen der Aufstieg in die Hessenliga an (4. Platz), der jedoch aus Kostengründen leider nicht wahrgenommen werden konnte.

50-jähriges Vereinsjubiläum

Absoluter Höhepunkt in der Vereinsgeschichte dürfte die 50-Jahr-Feier des VfL Lauterbach gewesen sein. Diese wurde vom 1. bis 10. August 1969 mit einer Festwoche begangen und mit einem Festkommers in der Adolf-Spieß-Turnhalle eröffnet, zu dem eine große Schar von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport wertvolle Präsente überreichte und Glückwünsche aussprach, aus denen die Wertschätzung für den Jubelverein klang. Umrahmt wurde das sportliche Programm durch einen Bunten Abend mit Musik, Artistik und guter Laune im Festzeit in der Lauterkampfbahn, in dessen Programm zahlreiche bekannte Künstler auftraten. Für die Jugendlichen wurde ein Beat-Tanzabend mit der bekannten Hamburger Beatgruppe "The Wonderland" veranstaltet. Das herausragende Ereignis dieser Festwoche aber war das Spiel der ersten Mannschaft des VfL Lauterbach gegen den damaligen amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger, den FC Bayern München. Diese Mannschaft der Superlative hatte schon zur damaligen Zeit neun Nationalspieler in ihren Reihen und mit Franz Beckenbauer den Fußballer des Jahres und besten deutschen Fußballer, mit Gerd Müller den Torschützenkönig der Bundesliga und Nationalmannschaft und mit Sepp Maier einen herausragenden Torwart.

Am Sonntag, den 10. August 1969 fanden 6000 Zuschauer den Weg in die Lauterkampfbahn, um Deutschlands "Elf der Stunde" zu sehen. Ein Spiel, das man als überregional bedeutende Attraktivität für Oberhessen bezeichnen kann. Der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger ließ wiederholt seine Sonderklasse durchblicken und kam zu einem souveränen 10:1-Erfolg gegen eine sich tapfer wehrende VfL-Mannschaft. 1 0 Tore hatten die Stars des FC Bayern München geschossen, weitere 10 hatten die Lauterbacher mit ihren beiden tollkühnen Torleuten Ruppel und Schubert in herrlich bunten Strafraumszenen vereitelt, bis kurz vor dem Schlusspfiff das Ehrentor erzielt werden konnte. Unter Mithilfe von Sepp Maier konnte sein Lauterbacher Namenskollege Jochen Meyer den einzigen Treffer erzielen, um durch dieses Ehrentor ein Fass Bier von der Burg-Brauerei zu erhalten. Vielen wird dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung bleiben.

Der FC Bayern München spielte in folgender Aufstellung:

Maier; Koppenhöfer, Stegmann (46. Pumm), Schwarzenbeck, Beckenbauer, Ohlhauser, Mrosko (46. Michel), Starek, Müller, Nerlinger, Klein (46. Brenninger).

Spiel gegen Bayern München

Gründung der Herzsport-Abteilung

Im Jahre 1990 wurde die Herzsport-Gruppe als eigenständige Unterabteilung gegründet. Die Mitglieder betreiben unter ärztlicher Aufsicht Sport für Herz- und Kreislauf.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 16:55 Uhr